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Tierärzte in Deutschland

Wenn ihr Haustier krank oder verletzt ist, ist immer schnelle Hilfe nötig. Gut, wenn man sich auf seinen Tierarzt verlassen kann, und dieser dann mit Rat und Tat bereit steht.

Wer sich ein Haustier anschafft, sollte von Anfang an den Ernstfall einkalkulieren und sich rechtzeitig um einen Tierarzt in der Nähe des Wohnortes bemühen, der im Falle eines Falles schnell helfen kann. Durch die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen haben das Tier und auch der Besitzer selbst Gelegenheit, den Tierarzt kennen zu lernen und ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Meist reichen ein Blick in die örtlichen Branchenbücher oder einige Klicks im Internet, um eine Tierarztpraxis zu finden, die in der Nähe des Wohnortes liegt. Denn wenn es einmal schnell gehen muss, sollte man unnötig lange Anfahrtswege vermeiden.

Neben einer Vielzahl niedergelassener Praxen, gibt es seit einiger Zeit große tiermedizinische Gesundheitszentren. Hier kümmern sich Tierärzte aller Fachrichtungen an 365 Tagen im Jahr um die Tierärztevierbeinigen Patienten. Der Notdienst steht täglich 24 Stunden zur Verfügung. Da Unfälle sich selten an die praxisüblichen Sprechstundenzeiten halten, ist es für alle Tierhalter sehr beruhigend, zu wissen, dass neben den bewährten Notfallpraxen weitere Notfallversorgungszentren zur Verfügung stehen. Natürlich kann man auch außerhalb akuter Notfälle, ganz regulär mit vorheriger Terminabsprache die vielfältigen Therapiemöglichkeiten des Gesundheitszentrums nutzen. Tierärzte der Fachbereiche Augenheilkunde, Chirurgie, Dermatologie, Kardiologie, Innere Medizin, Neurologie und Onkologie versorgen die Patienten. Die einzelnen Abteilungen sind mit neuester Medizintechnik ausgestattet, sogar ein eigenes Analyse-Labor und eine Blutbank gibt es häufig im Haus. Steht eine umfangreiche Behandlung an, kann man sich und seinem Haustier Besuche bei diversen Spezialisten ersparen, indem man das ganzheitliche Therapieangebot des Gesundheitszentrums nutzt.

Was in der Humanmedizin längst zum Standard gehört, bieten die Gesundheitszentren jetzt auch für Haustiere an. Die Physiotherapie wird im hauseigenen Reha-Zentrum in enger Kooperation mit den behandelnden Tierärzten angeboten. So kann ein optimales Behandlungskonzept erstellt werden, das den Heilungsverlauf deutlich beschleunigen kann. Verletzte Tiere können mit dem eigenen Rettungswagen geborgen und notversorgt werden. Darüber hinaus steht in den meisten Städten noch die Tierrettung zur Verfügung, die unter der Notrufnummer 111 jederzeit benachrichtigt werden kann, wenn es gilt, verletzte Tiere zu bergen oder zu versorgen.

Nicht nur die gewöhnlichen Haustiere wie Katzen, Hunde, Hamster,
Schildkröten, Meerschweinchen, Mäuse etc. findet man im Wartezimmer von Tierärzten, sondern sie sind auch bei der ärztlichen Versorgung von Reptilien und Amphibien immer mehr gefragt. Eine Alternative zur Schulmedizin bietet bei der Behandlung von Tieren die Naturheilkunde, wie u.a. Homöopathie, Akupunktur, Physiotherapie. Sie setzt auf die ganzheitliche Betrachtung des Tieres. Die Tierärzte nehmen für ihre Behandlungen Honorare, die in den Richtlinien der GOT (Gebührenordnung für Tierärzte) festgelegt sind. Jeder Tierbesitzer weiß, dass die Tierarztbesuche zu finanziellen Belastungen führen können. Es gibt bereits einige Tierversicherungen, die eine Krankenkasse für Haustiere anbieten.