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Pferdewetten, worauf achten?

Mit der Beteiligung an Pferdewetten verbinden Rennbahnbesucher Spannung am Sport mit persönlichen Gewinnmöglichkeiten. Einfache Wetten wie die Siegwette und die Platzwette bieten häufige, aber geringe Gewinne, währen die schwer zu treffende Dreierwette hohe Quoten verspricht. Auf den meisten Rennbahnen ersetzt in einem Rennen je Renntag die Viererwette die Dreierwette. Vier Pferde in richtiger Reihenfolge vorherzusagen, ist wesentlich schwerer als das Treffen der ersten drei Plätze, so dass die Quoten entsprechend höher ausfallen. Als Alternative zum persönlichen Rennbahnbesuch lassen sich Pferdewetten auch über das Internet oder bei einem Buchmacher platzieren.

Galopp- und Trabrennen unterscheiden sich nicht nur durch die Gangart der Pferde, sondern auch durch eine unterschiedliche Aussagekraft der bisherigen Formen. Traber durchlaufen Formkrisen und Hochformen deutlich länger als Galopper. Zusätzlich schränkt das höhere Startgewicht eines zuletzt siegreichen Galoppers den Vorteil einer guten Form teilweise ein. Bei Trabrennen richtet sich die Platzierung hinter dem Startauto oder im Startband zwar ebenfalls nach den Leistungen des Pferdes, maßgeblich ist allerdings nicht dessen aktuelle Form, sondern die Gesamtgewinnsumme. Obgleich der Fahrer beim Trabfahren im Sulky hinter dem Pferd sitzt, übt er einen starken Einfluss auf die Leistung des Tieres aus. Besonders in der Gangart weniger sichere Trabrennpferde neigen zum Galoppieren, wenn sie von einem ihnen nicht vertrauten Fahrer gesteuert werden, so dass bei Pferdewetten auf Trabrennbahnen immer auf den aktuellen Fahrer zu achten ist. Erfahrene Rennbahnbesucher platzieren ihre Pferdewetten bei Trabrennen erst nach der Parade, damit sie eine mögliche Nervosität des Pferdes berücksichtigen können.



Wenn als erste Anzeige für die Sieg-Eventualquote bei einem Außenseiter ein unerwartet niedriger Wert erscheint, haben häufig Fahrer beziehungsweise Reiter und Besitzer hoch auf ihr eigenes Pferd gewettet. Pferdewetten auf einen Sieg des eigenen oder im Rennen gesteuerten Pferdes sind erlaubt, hohe Wetteinsätze zahlen am Rennsport beteiligte Personen aber nur, wenn sie ihrem Pferd gute Gewinnchancen einräumen.

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